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Purzelbaum

Leichte Sprache

Was passiert heute?

Du hast einen Termin bei Purzelbaum.

Purzelbaum ist eine Praxis.

Hier helfen wir Kindern beim Bewegen.

Auf dieser Seite steht: Was passiert heute?

Lies die Seite mit einem Erwachsenen.

  1. Schritt 1

    Du kommst in die Praxis.

    Die Praxis ist im Erd-Geschoss.

    Es gibt keine Treppe.

    Eine erwachsene Person kommt mit.

    Zeichnung: eine Haustür mit einem kleinen Baum daneben
  2. Schritt 2

    Du sagst Hallo am Tresen.

    Kerstin arbeitet am Tresen.

    Kerstin sagt Hallo zu dir.

    Dann setzt du dich hin und wartest.

    Warten ist manchmal langweilig.

    Es gibt Bücher zum Anschauen.

    Zeichnung: ein Empfangs-Tresen mit einer Klingel und einem Stapel Bücher
  3. Schritt 3

    Du ziehst die Schuhe aus.

    Deine Socken behältst du an.

    Oder du gehst barfuß.

    Barfuß heißt: ohne Socken und ohne Schuhe.

    Zeichnung: ein Paar Schuhe und ein Paar geringelte Socken auf dem Boden
  4. Schritt 4

    Du gehst in den Bewegungs-Raum.

    Der Raum ist hell.

    In dem Raum ist ein großer Ball.

    Auf dem Boden liegt eine weiche Matte.

    In einem Regal stehen Spiel-Sachen.

    Zeichnung: ein heller Raum mit einem großen Ball, einer Matte und einem Regal mit Spielsachen
  5. Schritt 5

    Zuerst reden wir.

    Ich bin deine Therapeutin.

    Eine Therapeutin ist ein Mensch, der dir beim Bewegen hilft.

    Ich sage dir meinen Namen.

    Ich frage dich: Wie geht es dir?

    Du darfst mich alles fragen.

    Zeichnung: zwei Sprech-Blasen, eine große und eine kleine
  6. Schritt 6

    Ich schaue, wie du dich bewegst.

    Du gehst ein paar Schritte.

    Vielleicht hüpfst du.

    Vielleicht kletterst du auf eine Bank.

    Das tut nicht weh.

    Zeichnung: Fuß-Spuren, die über den Boden laufen
  7. Schritt 7

    Dann üben wir zusammen.

    Wir üben auf der Matte.

    Wir üben auf dem großen Ball.

    Wir spielen dabei Spiele.

    Manche Übungen sind anstrengend.

    Anstrengend heißt: Es kostet dich Kraft.

    Zeichnung: ein großer Ball mit Stern-Muster und eine kleine Bank
  8. Schritt 8

    Du darfst Stopp sagen.

    Sag Stopp, wenn du eine Pause brauchst.

    Dann hören wir auf.

    Dann machst du eine Pause.

    Du darfst Wasser trinken.

    Zeichnung: eine offene Hand, die Stopp bedeutet
  9. Schritt 9

    Deine erwachsene Person bleibt bei dir.

    Deine Mama oder dein Papa bleibt im Raum.

    Oder eine andere erwachsene Person, die du kennst.

    Du bist hier nicht allein.

    Zeichnung: eine große Hand und eine kleine Hand halten sich fest
  10. Schritt 10

    Am Ende sagen wir Tschüss.

    Wir sagen dir, wann du wieder kommst.

    Wir zeigen deiner erwachsenen Person eine Übung für zu Hause.

    Dann ziehst du die Schuhe an.

    Dann gehst du nach Hause.

    Zeichnung: ein Kalender-Blatt mit einem markierten Tag und eine winkende Hand

Wie fühlt sich das an?

Wir wissen nicht, wie du dich heute fühlst.

Manche Kinder finden es hier schön.

Manche Kinder finden es anstrengend.

Manche Kinder haben am Anfang Angst.

Das ist alles in Ordnung.

Du darfst uns sagen, wie du dich fühlst.

Diese Regeln gelten für dich

  • Du darfst Fragen stellen.

  • Du darfst Stopp sagen.

  • Du darfst Nein sagen.

  • Du darfst eine Pause machen.

  • Niemand zieht dich aus, ohne es dir vorher zu sagen.

  • Du darfst dein T-Shirt anbehalten, wenn du das möchtest.

Schwere Wörter erklärt

Physio-Therapie

Physio-Therapie heißt: Ein Mensch hilft dir, dich besser zu bewegen.

Dieser Mensch heißt Physio-Therapeutin.

Termin

Ein Termin ist ein Tag und eine Uhr-Zeit.

An diesem Tag kommst du zu uns.

Rezept

Ein Rezept ist ein Zettel von deiner Ärztin.

Auf dem Zettel steht: Du darfst zu uns kommen.

Übung

Eine Übung ist eine Bewegung.

Du machst die Bewegung ein paar Mal.

Pause

Pause heißt: Wir hören kurz auf.

Du ruhst dich aus.

Für Eltern: über diese Seite

Diese Seite ist nach den Regeln der Leichten Sprache verfasst (Netzwerk Leichte Sprache, DIN SPEC 33429): kurze Sätze mit je einer Aussage, bekannte Wörter, aktive Verben, keine Metaphern und keine Ironie, große Schrift, großzügiger Zeilenabstand, linksbündiger Flattersatz, zusammengesetzte Wörter mit Bindestrich getrennt und zu jedem Schritt eine Illustration. Sie macht bewusst keine Versprechen darüber, wie Ihr Kind sich fühlen oder was die Therapie erreichen wird — sie beschreibt, was tatsächlich passieren wird, denn genau das nimmt Angst. Lesen Sie die Seite am besten am Tag vor dem Termin gemeinsam, nicht erst im Wartebereich.

Diese Seite ist in Leichter Sprache geschrieben. Leichte Sprache hat feste Regeln: kurze Sätze, bekannte Wörter, große Schrift.

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